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Sunday, November 20th 2011, 6:50pm

Gefahren beim Heizen

Die Gefahr beim Heizen, wird jedes Jahr aufs Neue unterschätzt. Die Anzahl der am Brand verunglückten, ist demzufolge sehr groß. Ein Wohnungsbrand kann verehrende bis tödliche Folgen haben.

Eine der größten Gefahren, birgt die falsche Handhabung von Kamin- und Kachelöfen. Es kommt immer wieder vor, dass vor dem Kamin schnell brennende Materialien, wie Papier oder Holz gelagert werden. Wird nun der Ofen nicht gleich Ordnungsgemäß verschlossen, kann die Glut des Feuers aus dem Ofen spritzen, und sich so über die davor gelagerten Dinge ausreiten. Um die Gefahr die von Wärmequellen ausgeht zu reduzieren, gibt es bestimmte Verhaltensregeln beim Heizen. Eine davon ist der eben genannte Sicherheitsabstand, von diversen Dingen, zum Ofen. Auch vom benutzen des Ofens als Mülleimer, ist dringend abzuraten.
Die Asche des Feuers sollte auf keinen Fall einfach in den Mülleimer geschmissen werden. Wenn die Asche noch nicht richtig abgekühlt ist, kann sich das Feuer, über eine zunächst kleine Brennstelle, sehr schnell zum großen Brand ausbreiten.

Außerdem sollte man den Schornstein und auch das Ofenrohr einer Inspektion unterziehen. Am besten natürlich von einem ausgebildeten Schornsteinfeger. Es muss ausreichend Frischluft zur Feuerstelle strömen können, also müssen die Zuluftöffnungen der Öfen einwandfrei sein. Vor Inbetriebnahme muss man darauf achten, dass Abzugsrohr und Ofen selber, einen notwendigen Abstand zur Wand einhalten.

Eine weitere Gefahr, die nicht außer Acht gelassen werden darf, sind die für kältere Tage sehr beliebten Heizdecken oder auch -kissen. Schon beim Kauf sollte darauf geachtet werden dass das Gerät CE-Zeichen und das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit trägt. Die eingeschalteten Heizdecken sollten niemals unbeaufsichtigt bleiben, es ist auch sehr sinnvoll vor dem Gebrauch die Decken auf eventuell umgeknickte oder gar beschädigte Kabel hin zu prüfen.

Allgemein ist darauf zu achten, dass man den Fluchtweg offen hält. Zugestellte Ausgänge behindern die schnelle Flucht. In der Wohnung als auch im Treppenhaus, stehen meist zu viel Dinge, die im Erstfall den Fluchtweg versperren. Kinderwagen und Fahrräder beispielsweise, können ebenso gut im Kellerraum untergebracht werden.

Ratsam ist es sich einen Rauchmelder anzuschaffen, dieser kostet wenig Geld und kann mühelos installiert werden. Ein Rauchmelder weist auf einen Brand hin, den man im ersten Moment vielleicht gar nicht bemerkt. Zum Beispiel werden im Jahr, rund 80 Prozent der bundesweit 600 Brandtoten, im Schlaf überrascht.
Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können.

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